Letztes Update am Mo, 22.08.2016 15:10

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Louisiana wartet nach Überflutungen auf Präsident Obama



Baton Rouge (APA/dpa) - Die Einwohner des von einer Jahrhundertflut geplagten US-Bundesstaates Louisiana warten auf den Besuch ihres Präsidenten. Barack Obama, der am Sonntag aus dem Urlaub nach Washington zurückgekehrt war, wird das Unwettergebiet um die Stadt Baton Rouge nach Angaben des Weißen Hauses am Dienstag besuchen.

Die Überschwemmung geht dort seit Tagen langsam zurück, wie die Wetterdienste am Montag bestätigten. Die Folgen der Flut für die Menschen, die von der Feuerwehr als schwerste Naturkatastrophe in den USA seit dem Hurrikan „Sandy“ 2012 bezeichnet wurde, sind dramatisch.

Zehntausende Menschen haben ihre Wohnungen verloren, 100.000 haben sich für ein Notstandsprogramm registriert. Der Staat hat bereits Millionen Dollar an Hilfen genehmigt. Der Wohnungsmarkt in Baton Rouge ist angespannt, wie die Lokalzeitung „The Advocate“ am Montag berichtete. Schon vor dem Unwetter herrschte Wohnungsknappheit.

Obama war von einigen Medien hart kritisiert worden. Er hatte seinen Urlaub auf der Atlantikinsel Martha‘s Vineyard nicht abgebrochen, um die Unwetteropfer in Louisiana zu besuchen. Der Republikaner-Kandidat Donald Trump reiste dagegen in den südlichen Bundesstaat und ließ sich dabei fotografieren, wie er Helfern die Hände schüttelte und Pakete mit Spielsachen für Kinder von einem Lastwagen lud.




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