Letztes Update am Mi, 24.08.2016 07:49

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdbeben in Mittelitalien: Mindestens 13 Tote



Rom (APA) - Die vorläufige Opferbilanz des Erdbebens in Mittelitalien erhöht sich weiter. Mindestens 13 Tote wurden bisher gemeldet, wie italienische Medien berichteten. Mindestens sechs Tote wurden in Accumuli in der Region Latium, dem Epizentrum des Erdbebens, verzeichnet. Fünf weitere Tote wurden in Amatrice, 140 Kilometer nordöstlich von Rom, registriert.

Zwei Todesopfer wurden in Pescara del Tronto in der Adria-Region Marken gemeldet. Darunter befindet sich mindestens ein Kind. Die italienischen Rettungsmannschaften, die nach dem schweren Erdbeben in Umbrien und Latium im Einsatz sind, arbeiten gegen die Zeit, um Dutzende Menschen aus den Trümmern zu holen. Die Regierung entsendete Soldaten, um die betroffenen Berggemeinden von den Trümmern zu befreien. Viele von ihnen seien nach dem Beben vollkommen isoliert.

Das Erdbeben mit einer Stärke von mehr als 6 hatte um etwa 3.30 Uhr die gesamte Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert und war auch in Rom zu spüren gewesen. Zivilschutzchef Fabrizio Curcio sprach von einem Beben mit der Intensität des Erdstoßes in L‘Aquila im Jahr 2009. Damals waren mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen.




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