Letztes Update am Mi, 24.08.2016 09:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdbeben in Mittelitalien - Mindestens 21 Tote



Rom (APA) - Bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind laut vorläufigen Angaben mindestens 21 Personen ums Leben gekommen. Am stärksten betroffen war nach Medienangaben der Ort Arquata in der Region Marken. Dort wurden zehn Tote und 20 Verletzte gemeldet.

Zu den Opfern zählen auch zwei Kinder. Sechs Todesopfer wurden in Accumuli registriert, dem Epizentrum des Bebens, weitere fünf in Amatrice. Die Zahl der Toten dürfte noch wesentlich höher sein, da mehrere Menschen noch vermisst wurden.

Wegen der großen Zahl von Verletzten haben die Behörden die Bevölkerung zum Blutspendenden aufgerufen. Die Bewohner der Gemeinden um das Epizentrum wurden gebeten, dazu in Krankenhäuser zu kommen.

Der Zivilschutz ist im Dauereinsatz, um den betroffenen Gemeinden Hilfe zu leisten. Auch der russische Zivilschutz erklärte sich zur Unterstützung bereit. Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) warnte vor der Gefahr weiterer Erdbeben. Nachbeben könnten sich noch Tage oder sogar noch Wochen nach dem Hauptbeben ereignen.




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