Letztes Update am Mi, 24.08.2016 11:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Erdberger Brücke ab Montag wieder voll befahrbar



Wien (APA) - Die Wiener Südosttangente (A23) ist bald um ein Verkehrsnadelöhr ärmer: Denn die Erdberger Brücke am Knoten Prater ist nach vielen Monaten ab Montag wieder voll befahrbar. Damit können die Fahrspuren rund ein Jahr früher als ursprünglich geplant wieder benutzt werden, freute sich Asfinag-Vorstand Alois Schedl am Mittwoch in einer Pressekonferenz. An den Rampen wird allerdings noch weitergewerkt.

Das Tragwerk musste nach 45 Betriebsjahren zur Gänze abgerissen und neu errichtet werden. 72 Millionen Euro kostete das Vorhaben. Der erste Zeitplan hatte den Abschluss der Arbeiten für Ende 2017 vorgesehen. Im Vorjahr verkündete die Asfinag, dass man dank dem Einsatz eines High-Tech-Schiffs - eine Art schwimmender Riesen-Arbeitsponton - schon Ende 2016 fertig werden würde. Nun geht es noch ein bisschen kürzer.

Denn die letzten Bauarbeiter werden wohl Ende Oktober abziehen - und das, obwohl der Verkehr schon ab Montag wieder ganz normal über die Brücke brausen kann. Allerdings müssen in den kommenden Wochen noch die Auf- und Abfahrten auf Vordermann gebracht werden. Integriert wird dabei auch die bisherige Ersatzbrücke, die als Ausweichkonstruktion für das abgerissene Original gedient hatte.

Ebenfalls ab Montag ist auch der Tangentenabschnitt zwischen Stadlau und Hirschstetten wieder gänzlich befahrbar. Hier wurde seit Mitte Juli die Fahrbahn saniert, in beide Tunnel ein Brandschutz eingebaut und der Lärmschutz bzw. die Belüftung und Beleuchtung der Tunnelröhren erneuert. Dieses Projekt lässt sich die Asfinag 43 Millionen Euro kosten. Fertig ist nun einmal der Bereich in Fahrtrichtung Süden (Kaisermühlen). Die Arbeiten Richtung Norden stehen erst 2017 am Programm.




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