Letztes Update am Mi, 24.08.2016 12:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Paralympics: ÖPC-Sportler sollen Einsparungen von Rio nicht spüren



Rio de Janeiro (APA) - Die Finanzprobleme Brasiliens zwingen die Organisatoren der am 7. September startenden Paralympics in Rio zu Einsparungen, von denen auch die 165 teilnehmenden Länder betroffen sind. Maria Rauch-Kallat, die Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Komitees (ÖPC), bestätigte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, dass es höhere Kosten für die Nationen und Einschränkungen geben wird.

Die Aktiven würden in ihrer Vorbereitung und bei ihren Wettkämpfen dadurch aber nicht beeinträchtigt werden, versicherte Rauch-Kallat. Die Entscheidung, Russland aus dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) auszuschließen und die Athleten daher nicht in Rio antreten zu lassen, sei eine logische Konsequenz des „offensichtlich gelenkten Staatsdopings“, sagte die frühere Ministerin.

ÖPC-Generalsekretärin Petra Huber erklärte auf Anfrage, dass österreichische Aktive auf frei gewordene Quotenplätze nachrücken könnten. Eine Entscheidung sollte noch am Mittwoch fallen. Am Abend war in Wien die Verabschiedung des Teams angesetzt, das derzeit 26 Athletinnen und Athleten umfasst. Diese treten in neun der 22 Sportarten an.




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