Letztes Update am Mi, 24.08.2016 13:58

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Münchner Firma Sieber darf nach Bakterienfund wieder Wurst machen



München (APA/dpa) - Nach einem Listerien-Fall darf die Großmetzgerei Sieber im oberbayerischen Geretsried wieder Wurstwaren produzieren und verkaufen. Die Behörden gaben am Mittwoch grünes Licht für einen Neuanfang. Zuvor musste das Unternehmen verschiedene Auflagen erfüllen, um die Sicherheit seiner Produkte wiederherzustellen, teilte das Landratsamt in Bad Tölz mit.

Die Gesundheitsbehörden hatten Ende Mai ein Betriebs- und Vertriebsverbot erlassen, nachdem in Sieber-Produkten, die teilweise auch in Österreich erhältlich waren, die gesundheitsgefährdenden Bakterien gefunden worden waren. Das Unternehmen musste daraufhin Insolvenz anmelden.

Die Ansteckung mit Listerien ist für gesunde Erwachsene meist harmlos. Bei Ungeborenen, Babys, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kann die Listeriose genannte Krankheit jedoch zum Tod führen.




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