Letztes Update am Mi, 24.08.2016 19:01

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Börsen im Verlauf leicht im Minus



New York (APA) - Die US-Börsen haben sich am Mittwoch im Verlauf einheitlich leicht im Minus präsentiert. Marktteilnehmer sprachen von Zurückhaltung vor der am Freitag anstehenden Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen.

Gegen 18.55 Uhr notierte der Dow Jones um minimale 13,46 Zählern oder 0,07 Prozent tiefer bei 18.533,84 Punkten. Der S&P-500 Index lag 2,32 Punkte oder 0,11 Prozent im Minus bei 2.184,58 Zähler. Der Nasdaq Composite Index ermäßigte sich um 4,43 Zähler oder 0,08 Prozent auf 5.255,65 Einheiten.

Bereits seit mehreren Handelstagen warten die Anleger gespannt auf das anstehende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im Bundesstaat Wyoming, hieß es aus dem Handel. Bei dem Gipfel dürfte sich der Fokus insbesondere auf die Rede der US-Notenbank-Vorsitzenden Janet Yellen richten. Von dieser erhoffen sich Investoren Aufschluss über das weitere Vorgehen der Notenbank in Sachen Geldpolitik.

Die heute veröffentlichten Konjunkturdaten rückten dagegen in den Hintergrund. In den USA hat sich der Anstieg der Hauspreise im Juni weniger stark fortgesetzt als erwartet. Zum Vormonat sei das Preisniveau um 0,2 Prozent gestiegen, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) mit. Die Verkäufe bestehender Häuser sind indessen im Juli überraschend deutlich um 3,2 Prozent zum Vormonat gefallen. Bankvolkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 1,1 Prozent erwartet.

Unter den Einzelwerten zogen Pfizer um 0,70 Prozent an. Der Pharmakonzern verstärkt sein Antibiotika-Geschäft mit einem Zukauf. Für 725 Millionen US-Dollar plus weiterer erfolgsabhängiger Zahlungen und Umsatzbeteiligungen kauft das Unternehmen große Teile des Antibiotika-Geschäft des schwedisch-britischen Konkurrenten AstraZeneca.

Unterdessen ist der US-Modekonzern Abercrombie & Fitch eine Partnerschaft mit dem deutschen Online-Modehändler Zalando eingegangen. Ab sofort sollen die Abercrombie-Produkte für die gut 18 Millionen registrierten Zalando-Kunden in 15 europäischen Ländern bestellbar sein, hieß es. Die Investoren zeigten sich unbeeindruckt, Abercrombie-Aktien verloren 1,44 Prozent.

Auch der US-Elektroautobauer Tesla konnte mit der Vorstellung einer neuen Batterie für eine bessere Reichweite seiner Autos die Anleger nicht überzeugen. Die Papiere gaben 0,38 Prozent ab.

Die Aktien von Intuit zogen um klare 3,44 Prozent ins Minus. Der Anbieter von Finanzsoftware hatte mit seinen Umsatz- und Gewinnprognosen die Markterwartung verfehlt.

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