Letztes Update am Mi, 24.08.2016 19:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdbeben in Mittelitalien - Renzi: „Es ist ein grenzenloser Schmerz“



Arquata del Tronto (APA/dpa) - Bei dem schweren Erdbeben in Mittelitalien sind nach den Worten von Regierungschef Matteo Renzi mindestens 120 Menschen umgekommen. „Und diese Bilanz ist nicht endgültig“, sagte Renzi am Mittwochabend bei einem Besuch in der Katastrophen-Region. Es gehe um Lebensgeschichten, Menschen und Familien. „Es ist ein grenzenloser Schmerz.“

368 Verletzte und Kranke seien seit dem Morgen aus der Gegend der stark betroffenen Orte Amatrice und Accumoli weggebracht worden. Italien stehe nun solidarisch zusammen, um die großen Herausforderungen nach dem Erdbeben zu meistern. Dutzende Menschen werden noch vermisst. Die Chancen, sie lebend zu finden, sinken.

Das Hauptbeben hatte sich in der Nacht auf Mittwoch ereignet. Die ZG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik) gab die Stärke mit 6,2 an. Es gab etliche Nachbeben.




Kommentieren