Letztes Update am Do, 25.08.2016 11:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Fußball: Kroatiens Medien feierten „wundersame Wende“ in Salzburg



Zagreb/Salzburg (APA) - In Kroatien haben die Medien am Donnerstag die „wundersame Wende“ gefeiert, mit der Kroatiens Fußball-Meister am Mittwoch in Salzburg einen 2:1-Sieg nach Verlängerung fixierte und Red Bull Salzburg eliminierte. In den Internet-Ausgaben der Zeitungen war aber auch vom „Glück des Tüchtigen“ die Rede, zumal sich der Referee großzügig gezeigt habe, indem er Dinamo Zagreb einen Handselfer ersparte.

Im Folgenden Auszüge aus den Internet-Ausgaben führender kroatischer Medien:

„Vecernji list“: „Was für ein Drama in Salzburg! Dinamo hing in den Seilen, besiegte Salzburg aber nach Verlängerung mit 2:1 und schaffte die Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase. Die Österreicher waren wütend und fanden es unglaublich, dass das Schiedsrichterteam beim Handspiel von Leonardo Sigali (62.) keine strafbare Aktion im Strafraum sah.“

„Dnevnik“: „Dinamo nach wundersamer Wende in der Verlängerung in der Champions League! Dinamo hievte sich mit Glück aber auch Geschick in den Elite-Club des Fußballs. In dem wichtigen Spiel in Salzburg waren die Blauen den größten Teil des Spiels unterlegen, und es schien bereits alles verloren. Aber ein Treffer knapp vor Schluss bot die Chance für einen letztlich brillanten Sieg.“

„Jutarnji list“: „Sonderbarer Umschwung in Salzburg. Dinamo wurde vom Glück gestreichelt. Der schottische Schiedsrichter war sehr großzügig, als er den Blauen einen Strafstoß ersparte, als Sigali den Ball in der 62. Minute mit der Hand stoppte, als die Heimmannschaft mit 1:0 in Führung lag. Sie hätte das Spiel in diesem Moment wohl entscheiden. Aber das Glück hilft dem Tüchtigen. Diesmal hatte Dinamo Göttin Fortuna auf seiner Seite.“

„www.tportal.hr“: „Soudani und Fernandes schockierten Salzburg! Die Dinamo-Spieler gewannen ein äußerst spannendes Retourmatch in Salzburg. Die Tore von Soudani und Fernandes stellten alles auf den Kopf!“




Kommentieren