Letztes Update am Do, 25.08.2016 15:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Al-Kaida-Chef ruft irakische Sunniten zum Guerilla-Kampf auf



Bagdad/Damaskus (APA/Reuters) - Angesichts großräumiger Flächenverluste der Islamistenmiliz IS hat Al-Kaida-Chef Ayman al-Zawahiri die irakischen Sunniten zu einem lang anhaltenden Untergrundkampf aufgerufen. Sollte der Islamische Staat besiegt werden, dürften die Sunniten des Landes nicht aufgeben, appellierte al-Zawahiri in einer am Donnerstag verbreiteten Videobotschaft.

Vielmehr sollten sie sich „für einen langen Guerilla-Kampf neu organisieren, um ihre Gebiete gegen die Besetzung durch die neuen Kreuzritter“ zu verteidigen, erklärte der Al-Kaida-Chef. Der IS hatte zuletzt mehrere Städte an die Armee der schiitischen irakischen Regierung verloren, die sowohl von den USA als auch vom Iran in ihrem Kampf gegen die Extremisten unterstützt wird.

Am Donnerstag vertrieb die irakische Armee den IS aus der Öl-Region Qayyarah unweit der Stadt Mossul, wie der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi mitteilte. Al-Abadi hat die Rückeroberung von Mossul - der größten noch vom IS im Irak kontrollierten Stadt - noch in diesem Jahr als Ziel ausgegeben.




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