Letztes Update am Fr, 26.08.2016 07:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Erdbeben in Italien - Mehrere Nachbeben in der Nacht



Arquata del Tronto (APA) - Der Ort Amatrice - Epizentrum des schwereren Erdbebens in Mittelitalien - ist am Freitag in der Früh erneut von starken Nachbeben erschüttert worden. Vor dem Erdstoß um 6.36 Uhr, dessen Magnitude der Zivilschutz vor Ort mit 4,8 angab, waren zwei etwas schwächere Beben registriert worden. Rettungseinheiten befürchten nun weitere Einstürze, die die Bergungsarbeiten erschweren würden.

Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben in der Nacht auf Mittwoch schwinden in Amatrice die Hoffnungen, weitere Menschen lebend bergen zu können. Bei dem verheerendsten Erdbeben in der jüngeren Geschichte Italiens sind mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen und weitere 365 verletzt worden. Die Zahl der Todesopfer könnte nach Angaben des Zivilschutzes noch steigen. In mehreren Ortschaften in Zentralitalien wurden zudem jahrhundertealte kulturhistorische Bauwerke beschädigt oder zerstört.




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