Letztes Update am Fr, 26.08.2016 11:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen überwiegend tiefer



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag überwiegend schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 195,24 Zähler oder 1,18 Prozent auf 16.360,71 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg hingegen um 82,67 Zähler (plus 0,36 Prozent) auf 22.909,54 Einheiten. Der Shanghai Composite gewann 1,98 Punkte oder 0,06 Prozent auf 3.070,31 Punkte.

Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 27.731,90 Zählern mit minus 104,01 Punkten oder 0,37 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel 24,0 Zähler oder 0,43 Prozent auf 5.607,40 Einheiten.

Die asiatischen Handelsplätze waren dabei im Vorfeld der Rede von Fed-Chefin Janet Yellen beim Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole von Zurückhaltung geprägt, konstatierten Marktteilnehmer. Mit Argusaugen beobachten die Investoren, ob eine weitere Zinserhöhung im Dezember wahrscheinlicher wird, oder weiterhin ein Termin im kommenden Jahr realistischer wirkt.

In China unterstützte die Ankündigung einer Geldflut durch die People‘s Bank of China (PBOC) die Kurse an den Aktienmärkten. Die PBOC will über Anleihenkäufe 95 Mrd. Yuan in die Geldmärkte spülen, hinzu kommen 50 Mrd. Yuan durch umgekehrte Pensionsgeschäfte.

Belastend wirkte an Asiens Aktienmärkten unter anderem die Mitteilung, dass die japanischen Konsumentenpreise im Juli den fünften Monat in Folge gesunken sind und den stärksten Rückgang seit mehr als drei Jahren verzeichnen.

Unter den Tokioter Einzelwerten rückten die Aktien der Computerspiele-Schmiede Capcom mit einem Plus von fünf Prozent in den Fokus. Das Unternehmen will eigene Anteilsscheine im Wert von 3,3 Mrd. Yen zurückkaufen.

Schlechter lief das Geschäft zum Wochenausklang für Japans Autosektor: Die Analysten der Citigroup senkten ihre Bewertung der Aktien von Toyota und Mazda und begründeten dies mit dem festeren Yen und dem dadurch erschwerten Wettbewerb mit europäischen Konkurrenten. Infolge verloren Toyota 3,35 Prozent und Mazda 1,91 Prozent.




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