Letztes Update am Fr, 26.08.2016 11:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


GfK-Mehrheitsaktionär will keine Aktien verkaufen



Frankfurt (APA/Reuters) - Der Mehrheitsaktionär des Nürnberger Marktforschers GfK will an seiner Beteiligung festhalten. Der GfK Verein, der 56,5 Prozent an der GfK hält, erklärte am Freitag, er erwäge nicht, seine GfK-Aktien oder auch nur einen Teil davon zu verkaufen, und habe das auch in der Vergangenheit „zu keinem Zeitpunkt erwogen“. Die GfK-Aktie stürzte nach der Erklärung um 5 Prozent ab.

Die „WirtschaftsWoche“ hatte am Donnerstag berichtet, der Aufsichtsrat prüfe Optionen, die „bis zu einer Fusion oder dem Verkauf von Anteilen an einen Wettbewerber reichen“.

„Schon allein die Satzung des GfK Vereins verdeutlicht, dass ein Aktienverkauf nicht einfach so möglich ist, da das Präsidium und der Gesellschafterrat einem solchem Vorhaben zustimmen müssten, und das tun sie nicht“, erklärte Vereinspräsident Hubert Weiler. Dem Verein gehören Hunderte Konsumgüterhersteller und andere GfK-Kunden an.

Der Aufsichtsrat der GfK SE hatte am Donnerstag den Marketing-Experten Ralf Klein-Bölting zu seinem Vorsitzenden gewählt. Klein-Bölting gehört auch dem Vereinspräsidium an. Der Aufsichtsrat analysiere derzeit die Lage der GfK, erklärte Weiler. „Der GfK Verein steht dabei langfristig zur GfK SE und tut alles ihm Mögliche, damit das Unternehmen wieder auf seinen nachhaltig erfolgreichen Kurs kommt.“

~ WEB http://www.gfk.com/ ~ APA171 2016-08-26/11:20




Kommentieren