Letztes Update am Fr, 26.08.2016 12:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


AK Tirol warnt vor betrügerischem Mahnschreiben



Innsbruck (APA) - Die Tiroler Arbeiterkammer hat am Freitag vor einem Mahnschreiben des angeblichen Inkasso-Büros „EK Flex B.V.“ gewarnt. Unter dem Titel „Eilt-Inkassoverfahren“ würden für eine angeblich „offene Forderung“ mehrere hundert Euro verlangt werden, teilte die AK in einer Aussendung mit. In dem Schreiben werde auch mit der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens mit erheblichen Mehrkosten gedroht.

Zuletzt sei die Gangart mit einem weiteren aggressiven Schreiben noch verschärft worden. Darin sei von einer noch höheren Forderung die Rede, die nun samt Kosten und Spesen rund 1.000 Euro betrage, so die AK. Für den Fall, dass dieser angeblich ausstehende Betrag nicht binnen kurzer Zeit überwiesen werde, drohen die Unbekannten, dass sie das Konto des Betroffenen mittels „Vorpfändung“ sperren ließen. Um dem Nachdruck zu verleihen, sei dem Schreiben ein offensichtlich gefälschter „Vorpfändungsbeschluss“ eines fiktiven Amtsgerichtes beigelegt.

Die AK riet alle Betroffenen sich nicht verunsichern zu lassen, keinesfalls zu zahlen und die Forderung zu ignorieren. Bei den angeblichen Mahnschreiben handle es sich um eine Fälschung und auch die Androhung einer angeblichen „Vorpfändung“ sei frei erfunden.




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