Letztes Update am Fr, 26.08.2016 12:52

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ein-Euro-Jobs - AK für Subventionierung von Arbeitgebern



Wien (APA) - Mit einem neuen Vorschlag in der Debatte um die von der ÖVP geforderte Verpflichtung zu Ein-Euro-Jobs für Flüchtlinge meldet sich die Arbeiterkammer zu Wort. Wenn Bezieher der Mindestsicherung zum vollen Kollektivvertragslohn angestellt werden, soll der Arbeitgeber die Mindestsicherung als Subvention bekommen, regte AK-Direktor Christoph Klein am Freitag an.

„Wir wollen kein Unterlaufen der Kollektivvertagslöhne durch staatlich angeordnetes Lohndumping“, begründete Klein seine Ablehnung der Ein-Euro-Jobs. „Arbeitgeber sollten aber durchaus unterstützt werden, wenn sie Mindestsicherungsbeziehern, wie zum Beispiel anerkannten Flüchtlingen, eine Chance auf einen Arbeitsplatz geben.“

Daher schlägt der AK-Direktor vor, „die Mindestsicherung zu aktivieren: Das heißt Beschäftigung zum Kollektivvertragslohn mit dem Betrag der Mindestsicherung zu fördern.“ So könne Lohn- und Sozialdumping verhindert und ein guter Einstieg in den Arbeitsmarkt erreicht werden. „Umso mehr, wenn diese Beschäftigungsförderung auch mit Aus-und Weiterbildung verbunden wird.“




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