Letztes Update am Fr, 26.08.2016 13:43

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ein-Euro-Jobs - WKÖ begrüßt AK-Idee der Arbeitgeber-Subventionierung



Wien (APA) - Die Wirtschaftskammer begrüßt den Arbeiterkammer-Vorschlag, Arbeitgeber zu subventionieren, wenn sie Bezieher der Mindestsicherung zum Kollektivvertragslohn anstellen. Die Idee zum Umbau der Mindestsicherung in eine Beschäftigungsförderung gehe in die richtige Richtung und entspreche der von der Wirtschaft vorgeschlagenen Integrationsprämie für Flüchtlinge, sagte WKÖ-Vertreter Martin Gleitsmann.

Jene Arbeitgeber, die Flüchtlingen einen regulären Arbeitsplatz bieten und eine entsprechende Integrationsleistung, etwa bei Spracherwerb und Vermittlung handwerklicher Fähigkeiten, erbringen, sollen diese Prämie bekommen, deren Höhe an der Mindestsicherung hängen soll. „Mit diesem Vorstoß verfolgt auch die AK das von der Wirtschaft forcierte Prinzip von ‚Fordern und Fördern‘. Denn die Mindestsicherung darf keine Inaktivitätsfalle sein“, betonte der Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer.

Im Gegensatz zur Arbeiterkammer will Gleitsmann aber trotzdem am Modell der Ein-Euro-Jobs festhalten: „Auch jene Personen, die am Arbeitsmarkt aus welchen Gründen auch immer vorerst keinen Job finden, brauchen ein passendes Angebot. Mittels Ein-Euro-Jobs für gemeinnützige Tätigkeiten - etwa in Gemeinden - könnten sie Sprach-und Arbeitsqualifikationen erwerben und so den Weg in die reguläre Arbeitswelt finden.“




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