Letztes Update am Fr, 26.08.2016 14:46

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Volkswagen beantragt nur für Emden Kurzarbeit wegen Zuliefererstreit



Wolfsburg (APA/dpa/Reuters) - Europas größter Autobauer Volkswagen hat wegen des Streits mit zwei Zulieferern keine Kurzarbeit für die neben Emden betroffenen Werke beantragt. Im Stammwerk in Wolfsburg und in Zwickau konnten die zwischenzeitlichen Lieferstopps durch interne Maßnahmen überbrückt werden, wie VW am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

Zunächst hatte das Unternehmen wegen des Streits um Sitzbezüge und Getriebeteile für sechs Werke Flexibilisierungsmaßnahmen bis hin zur Kurzarbeit geprüft, zeitweise konnten knapp 28.000 Beschäftigte nicht so arbeiten wie geplant. Nach der Einigung sei die Produktion schnell wieder aufgenommen worden. In Emden hatte der Konzern wegen des Produktionsstopps in der Passat-Fertigung Kurzarbeitergeld beantragt.

Damit verzichtet VW nach der Einigung im Zuliefererstreit in fünf der sechs betroffenen Werke auf Kurzarbeit. Den weit überwiegenden Teil der Ausfallzeiten habe VW durch interne Maßnahmen auffangen können, erklärte der Wolfsburger Autobauer heute weiters.

In Emden waren nach früheren Angaben von VW 7.500 der insgesamt gut 9.000 Beschäftigten von Kurzarbeit betroffen. Dort läuft das Mittelklassemodell Passat in verschiedenen Varianten vom Band, darunter auch der CC.

~ ISIN DE0007664039 WEB http://www.volkswagenag.com ~ APA328 2016-08-26/14:44




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