Letztes Update am Fr, 02.12.2016 09:32

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Übersicht über die Filmstarts der Woche



Wien (APA) - Ab 7. Dezember:

~ Office Christmas Party USA 2016 105 min Regie: Josh Gordon, Will Speck Mit: Kate McKinnon, Olivia Munn, Jennifer Aniston, Jamie Chung, Jason Bateman http://go.apa.at/c5MFmjX7; www.officechristmasparty.com ~ Weihnachtsfeiern haben oft den Ruf, dass Arbeitskollegen gern etwas zu ausgelassen feiern. Eine ähnliche Idee verfolgt nun auch „Office Christmas Party“: Geschäftsfrau Carol will die Filiale ihres Bruders Clay schließen, immerhin bringt die einfach zu wenig Geld ein. Doch Clay will nicht aufgeben, sondern plant stattdessen eine Weihnachtsfeier, die die Kunden beeindrucken und den Erhalt der Filiale sichern soll. Dann aber läuft so einiges aus dem Ruder... Jennifer Aniston spielt Carol, in weiteren Rollen sind Kate McKinnon, Olivia Munn und Jason Bateman zu sehen. (Die APA wird kommenden Mittwoch, 7. Dezember, eine ausführliche Kritik versenden.)

Ab 8. Dezember:

~ Sing USA 2016 108 min Regie: Garth Jennings www.sing-film.at ~ Tiere sind auch nur Menschen - mit allen ihren Stärken und (kleinen) Schwächen. So wollen die Tiere im erstklassig animierten Trickfilm „Sing“ mit ihrer Gesangskunst berühmt werden und nehmen an einem tierischen Casting teil. Mit der Show will Buster Moon - ein niedlicher, aber schlitzohriger Koala - sein vor dem Bankrott stehendes Theater retten. Und so singen ein vom Hausfrau- und Muttersein geplagtes Schwein, ein sanfter Gorilla-Gangster wider Willen, ein schüchternes Elefantenmädchen und ein Frank Sinatra im Maus-Format um die Wette. Mehr als 65 Pop-Hits der vergangenen Jahrzehnte werden den Zuschauern von den Tieren präsentiert, etwas formelhaft, aber witzig. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA077 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Die Vampirschwestern 3 - Die Reise nach Transsilvanien D 2016 95 min Regie: Tim Trachte Mit: Laura Antonia Roge, Marta Martin, Christiane Paul, Stipe Erceg, Michael Kessler, Tim Oliver Schultz http://vampirschwestern3.de ~ Im Winter vor vier Jahren flogen die Vampirschwestern erstmals über Kinoleinwände. Eine Fortsetzung folgte 2014; beide Filme unter der Regie von Wolfgang Groos. Während dieser „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ in die Kinos schickt, ist der nun anlaufende dritte Teil der „Vampirschwestern“ unter der Ägide von Tim Trachte entstanden. Erneut geht es um die Familie Tepes, die größer geworden ist: Neben den Vampirschwestern Dakaria und Silvania gehört nun auch Franz dazu. Der Kleine aber befindet sich in akuter Gefahr, und das ausgerechnet kurz vor seinem ersten Geburtstag: Die von Jana Pallaske verkörperte Vampirkönigin Antanasia möchte Franz zu ihrem Thronfolger machen.

~ Gleissendes Glück D 2016 102 min Regie: Sven Taddicken Mit: Martina Gedeck, Ulrich Tukur, Johannes Krisch, Hans-Michael Rehberg, Dietrich Brüggemann www.gleissendesglueck.de ~ Nichts lenkt von der Handlung und den Hauptpersonen ab, keine Spezialeffekte, kein unnötiges Tamtam: Im Film „Gleissendes Glück“ stehen Ulrich Tukur und Martina Gedeck im Mittelpunkt. Und sie spielen ein großartiges Tete-a-tete. Hier der Psychologieprofessor Eduard E. Gluck mit dem einen oder anderen Fetisch, dort die unglücklich verheiratete Katholikin Helene Brindel. Nach einem ersten Treffen entspinnt sich ein Beziehung, in der einer immer etwas mehr zu wollen scheint als der andere. Mal verstörend, mal komisch konfrontiert der Film die Zuschauer vor allem mit Fragen nach der Moral. In der Rolle von Brindels brutalem Ehemann ist Johannes Krisch zu sehen. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA078 eine ausführliche Kritik versendet.)

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~ Marie Curie D/F/PL 2016 95 min Regie: Marie Noelle Mit: Karolina Gruszka, Arieh Worthalter, Charles Berling, Izabela Kuna, Malik Zidi http://mariecurie-derfilm.de ~ Sie war die erste Frau, die je einen Nobelpreis verliehen bekam und die erste, die an der Pariser Sorbonne einen Lehrstuhl innehatte. Darauf folgte sogar noch ein zweiter Nobelpreis: Marie Curie (1867-1934) war eine Ausnahmewissenschafterin und zugleich eine Vorkämpferin für die Gleichberechtigung. Marie Noelle versucht in ihrem gleichnamigen filmischen Porträt dieser Frau hinter der Ikone näherzukommen. Karolina Gruszka spielt Marie Curie mit Sensibilität und zugleich stoischer Distanz, die ihren Weg in der von Männern dominierten Welt unbeirrt verfolgt, ohne Rücksicht auf sich oder andere. Dabei setzt die Regisseurin auf schöne Bilder, dramatische Musik und die Faszination einer Liebesaffäre, die Curie nach dem Tod ihres Mannes Pierre fast ihre wissenschaftliche Karriere gekostet hätte. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA079 eine ausführliche Kritik und unter APA080 ein Interview mit der Regisseurin versendet.)

~ Alle Farben des Lebens USA 2015 93 min Regie: Gaby Dellal Mit: Naomi Watts, Elle Fanning, Susan Sarandon, Tate Donovan, Maria Dizzia http://allefarbendeslebens.de ~ Ramona (Elle Fanning) ist 16 Jahre alt, lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter Maggie (Naomi Watts) bei ihrer lesbischen Großmutter Dolly (Susan Sarandon) - und fühlt sich als Bursche. Dies ist im liberalen New Yorker Künstlermilieu kein großes Problem - würde man als Minderjährige für die Therapie nicht die Einwilligung beider Elternteile benötigen. Und zu Rays/Ramonas Vater hat die Familie schon seit Jahren keinen Kontakt. Also muss sich Mutter Maggie ihren eigenen Dämonen aus der Vergangenheit und gleichzeitig ihren eigenen Ängsten stellen, ob die Entscheidung ihrer einstigen Tochter, zu ihrem Sohn zu werden, die richtige ist. Diese immer wieder auch humorvolle Reise der Emanzipation schweißt die ungewöhnliche Familie zusammen. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA081 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Sühnhaus A 2016 96 min Regie: Maya McKechneay www.suehnhaus-derfilm.at ~ Schottenring 7: Verbirgt sich hinter dieser Adresse eine verwunschene Gegend, ein Spukhaus oder doch nur die Landespolizeidirektion Wien? Was hat es mit jenem Ort auf sich, an dem einst Hingerichtete verscharrt wurden, das Ringtheater brannte und später das glücklose „Sühnhaus“ entstand? Regisseurin Maya McKechneay sucht dazu die Antworten - in einem Film, der Doku und Gruselkino zugleich ist. Bei ihrer aufwendigen, beeindruckenden Spurensuche stößt sie auf Geschichten, auf Artefakte - und auf Menschen, wie den vermutlich letzten noch lebenden Bewohner des Sühnhauses. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA082 eine ausführliche Filmkritik und unter APA083 ein Interview mit Regisseurin Maya McKechneay versendet.)




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