Letztes Update am Mo, 29.05.2017 15:31

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Masta-George-Pleite - 124.000 Euro von 107 Crowd-Investoren



Wien (APA) - Der Konkurs des Wiener Burgerladens Masta George (vormals Burgermasta) trifft auch Kleinanleger. 107 Investoren hatten im Jahr 2013 via Crowdinvesting-Plattform conda rund 124.300 Euro in das Gastro-Start-up investiert. Sie hatten sich mit einem Substanzgenussrecht am dem Unternehmen beteiligt. Im Jahr 2015 musste der Burgerladen bereits Insolvenz anmelden und wurde seitdem restrukturiert.

„Die Investoren sind entsprechend informiert worden“, sagte conda-Mitgründer Daniel Horak zur APA. Die Burgerladen-Investoren dürfen sich aber nicht mehr allzu große Hoffnungen machen, ihr Geld zurückzubekommen. „Aktuell schaut es schlecht aus“, so Horak. Eine Insolvenz sei immer ein Rückschlag, gehöre aber zur Start-up-Thematik dazu. Masta George ist der erste Konkursfall für conda, die als größte Crowdinvesting-Plattform Österreichs seit dem Jahr 2013 Investoren und Start-ups zusammenbringt. Der Burgerladen überhob sich finanziell mit der Eröffnung einer zweiten Filiale und schaffte es in Folge auch nicht den Sanierungsplan komplett umzusetzen.

Seit dem Start von Crowdinvesting-Plattformen im Jahr 2013 hat es inklusive Masta George insgesamt erst drei öffentlich bekannte Insolvenzen gegeben. Im Jahr 2015 erwischte es mit Woodero einen Hersteller von Holzhüllen für Smartphones und Tablets. 175 Investoren versenkten dabei 166.000 Euro. Der via Crowdinvesting mitfinanzierte verpackungsfreie Lebensmittelmarkt in Linz holis market musste im Jahr 2016 nach knapp einem Jahr schließen. 207 Crowd-Investoren hatten 170.100 Euro in den Supermarkt gesteckt.




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