Letztes Update am Mo, 05.06.2017 11:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nach Tod von drei Schwestern in Rom: Verdächtiger freigelassen



Rom (APA) - Drei Wochen nach dem Tod dreier Schwestern in Rom ist am Montag in Turin 20-jähriger Mann freigelassen, der am Freitag wegen des Verdachts festgenommen worden war, das Wohnmobil einer Roma-Familie im Stadtteil Centocelle angezündet zu haben.

Eine Untersuchungsrichterin in Turin sprach sich gegen eine Untersuchungshaft für den 20-jährigen Roma aus, berichteten italienische Medien am Montag. Dieser hatte sich gegen die Vorwürfe verteidigt und versichert, dass er ein Alibi habe.

Die Schwestern im Alter von vier, acht und 20 Jahren waren in dem Campingwagen verbrannt, zehn Familienmitglieder hatten sich retten können. Die Polizei vermutet Rache hinter der Tat vom 10. Mai. Die Ermittler hatten am Tatort Überreste einer Brandflasche gefunden und zunächst einen rassistischen Hintergrund ausgeschlossen. Die Tat sorgte in Italien für Entsetzen. Auch der Papst hatte der Familie Trost gespendet.

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