Letztes Update am Mo, 05.06.2017 15:24

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Militär: Einsätze wegen Krise der Golfstaaten nicht beeinträchtigt



Washington (APA/dpa) - Die diplomatische Krise zwischen mehreren Golfstaaten und Katar hat nach Darstellung der USA keine Auswirkungen auf die Einsätze des US-Militärs im Nahen Osten. „Wir führen weiterhin Missionen zur Unterstützung der Operationen in der gesamten Region aus“, erklärte ein Sprecher des US-Zentralkommandos (CENTCOM) in Tampa am Montag.

Das gelte sowohl für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) als auch die Trainingsmission in Afghanistan. „Jede Art von Kursänderung wäre verfrüht und würde zu diesem Zeitpunkt nur Spekulation bedeuten.“ In Katar befindet sich die größte Militärbasis der USA in der Region.

Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sowie der Jemen hatten am Montag ihre diplomatischen Beziehungen zu der Golfmonarchie abgebrochen. Sie werfen Katar unter anderem die Unterstützung von Terrorgruppen vor.

Sowohl Katar als auch Saudi-Arabien, Bahrain, die VAE und Ägypten sind Verbündete der USA. Katar gehört auch der internationalen Anti-IS-Koalition an, die Extremisten in Syrien und im Irak bekämpft. Washington hat auf der Luftwaffenbasis Al-Udeid mehr als 10.000 Soldaten stationiert.




Kommentieren