Letztes Update am Di, 06.06.2017 09:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mutmaßliche Terroristen von Tunesien nach Sizilien geführt



Palermo (APA) - Wegen des Verdachts, in Tunesien gesuchte fundamentalistische Terroristen von der tunesischen Küste nach Sizilien geführt zu haben, hat die Staatsanwaltschaft von Palermo die Festnahme von 15 Personen angeordnet. Diesen wird unter anderem Menschenhandel, Geldwäsche und Schmuggel mit Tabakwaren vorgeworfen.

Die Verdächtigen sollen an Bord von schnellen Schlauchbooten die mutmaßlichen Terroristen in knapp vier Stunden von Tunesien nach Sizilien geführt haben, geht aus der „Scorpion Fish“ genannten Untersuchung hervor.

An der Spitze der Organisation standen tunesische Vorbestrafte mit guten Kontakten zu sizilianischen Kriminellenkreisen, teilten die Ermittler in Palermo am Dienstag mit. Die Sizilianer lieferten der Organisation logistische Stützpunkte auf Sizilien. Der Bande wurden unter anderem zehn Autos und zwei Boote beschlagnahmt.




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