Letztes Update am Di, 06.06.2017 13:27

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


OeNB: Wenig Risiko für Österreichs Banken durch CEE-Haushaltsschulden



Wien (APA) - Die Verschuldung privater Haushalte in Osteuropa ist für Österreichs Banken kein besonders großes Risiko, zumindest in sechs untersuchten Staaten der Region. In der Slowakei, Polen, Slowenien und Estland seien die Haushalte finanziell weitgehend gesund, am ehesten verletzlich seien die Haushalte in Ungarn und Lettland, heißt es in einer Studie der Nationalbank, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Aber auch in Bezug auf diese beiden Länder gibt die Studie eher Entwarnung: Zwar sei die Verschuldung dort die höchste der untersuchten Länder und die Konzentration auf wenige Haushalte besonders hoch. Dennoch sei das Risiko österreichischer Banken im Zusammenhang mit lettischen Haushalten klein, jenes in Ungarn etwas größer. Da aber Fremdwährungskredite zuletzt zu einem für die Haushalte günstigen Wechselkurs in Forint zwangskonvertiert wurden, dürften die in der Studie errechneten Risiken inzwischen gesunken sein.

Grundsätzlich kommt die Studie zu dem Schluss, dass es keine bestimmte besonders gefährdete Haushaltsstruktur gibt. Die verschiedenen Risikoeffekte gehen in unterschiedliche Richtungen, sodass je nach Land andere Haushalte ein besonders hohes Risiko haben.

~ WEB http://www.oenb.at/ ~ APA298 2017-06-06/13:23

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