Letztes Update am Di, 06.06.2017 15:51

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Paris: Polizei schießt auf Hammer-Angreifer bei Kathedrale Notre-Dame



~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA470 vom 06.06.2017 muss es im letzten Absatz, im letzten Satz richtig heißen: ... bis Anfang November 2017 ...(nicht: 2015) --------------------------------------------------------------------- ~ Paris (APA/dpa) - Zwischenfall vor dem Touristenmagneten Notre-Dame in Paris: Ein Polizist schießt auf einen Angreifer. Die Ermittler gehen einem Terrorverdacht nach.

Nach einem Angriff auf einen Polizisten vor der Pariser Kathedrale Notre-Dame gehen Ermittler einem Terror-Verdacht nach. Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm den Fall, wie die Behörde am Dienstag bekanntgab. Nach Angaben der Behörden eröffnete die Polizei das Feuer und verletzte den Angreifer. Auf dem Vorplatz der Kirche halten sich üblicherweise viele Touristen auf.

Der mutmaßliche Täter habe einen Beamten mit einem Hammer angegriffen, berichtete der Nachrichtensender BFMTV. 900 Menschen seien nach dem Vorfall zunächst in der Kathedrale festgehalten worden. Die Identität des Mannes und die genauen Hintergründe des Zwischenfalls blieben zunächst unklar.

Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur wurde ein Polizist verletzt, der Angreifer sei ins Krankenhaus gebracht worden. Die Situation sei unter Kontrolle.

Die Behörde hatte zuvor auf Twitter dazu aufgerufen, den Bereich um die Kirche im Herzen der französischen Hauptstadt zu meiden. Das Areal wurde weiträumig abgesperrt.

Frankreich wird seit rund zweieinhalb Jahren von einer beispiellosen Terrorserie erschüttert, knapp 240 Menschen wurden bei Anschlägen ermordet.

Sicherheitskräfte waren in Frankreich mehrfach Ziel von Anschlägen. Mitte April war ein Polizist auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées von einem Gewalttäter erschossen worden.

In Frankreich gilt weiter der Ausnahmezustand, der nach den Anschlägen vom 13. November 2015 verhängt worden war. Der Ausnahmezustand soll nach Plänen der Regierung bis Anfang November 2017 verlängert werden.




Kommentieren