Letztes Update am Mi, 07.06.2017 08:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


EU-Verteidigungsausgaben - Österreich Viertletzter



Brüssel (APA) - Der Durchschnitt der Verteidigungsausgaben in der EU 2015 betrug 1,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Dabei lag Griechenland laut Eurostat-Daten vom Mittwoch mit 2,7 Prozent an der Spitze, Luxemburg war mit 0,3 Prozent Schlusslicht. Österreich kam mit 0,6 Prozent nur auf den viertletzten Platz der noch 28 EU-Staaten.

In absoluten Zahlen lag Großbritannien mit 55 Mrd. Euro Verteidigungsausgaben an der Spitze. Das macht mehr als ein Viertel (27 Prozent) sämtlicher Mittel in der Europäischen Union für Verteidigung (199,9 Mrd. Euro) aus. Danach folgen Frankreich (38 Mrd. Euro oder 19 Prozent), Deutschland (30 Mrd. Euro oder 15 Prozent) und Italien (20 Mrd. Euro oder 10 Prozent). Diese vier Staaten kamen gemeinsam auf fast drei Viertel (72 Prozent) der gesamten Verteidigungsausgaben der EU. Österreich wendete 1,95 Mrd. Euro 2015 für diesen Bereich auf.

Beim BIP-Anteil folgt hinter Griechenland an zweiter Stelle Großbritannien mit 2,1 Prozent. Dann kommen Estland (1,9 Prozent), Frankreich (1,8 Prozent), Polen (1,6 Prozent), Zypern und Bulgarien (je 1,4 Prozent), Finnland, Litauen und Kroatien (je 1,3 Prozent), Italien (1,2), Schweden, Slowakei, Portugal, Niederlande und Dänemark (je 1,1 Prozent), Rumänien, Lettland, Spanien und Deutschland (je 1,0 Prozent), Tschechien (0,9 Prozent), Slowenien, Malta und Belgien (je 0,8 Prozent), ÖSTERREICH (0,6 Prozent), Ungarn (0,5 Prozent), Irland (0,4 Prozent) und Luxemburg (0,3 Prozent).

(Grafik 0589-17)




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