Letztes Update am Mi, 07.06.2017 16:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Prozess um Mordversuch - Mann bei Messerattacke unzurechnungsfähig



Feldkirch (APA) - Am späteren Mittwoch-Nachmittag hat das Schwurgericht in Feldkirch das Urteil über einen 61-jährigen Deutschen gesprochen, dem versuchter Mord und gefährliche Drohung angelastet worden ist. Wegen Unzurechnungsfähigkeit zur Tatzeit soll der Mann in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Verteidigung erbat sich Bedenkzeit.

Dem Mann wurde vorgeworfen, im August 2016 in einem Vorarlberger Regionalzug zwei junge Männer mit Messerstichen schwer verletzt zu haben. Er habe sich von Neonazis verfolgt gefühlt, aber niemanden töten wollen, argumentierte der Deutsche in der Verhandlung. Laut Gerichtspsychiater Reinhard Haller leidet der 61-Jährige an paranoid halluzinatorischer Schizophrenie.

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