Letztes Update am Mi, 07.06.2017 19:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Geheimdienst: Keine Einflussnahme Trumps auf Ermittlungen bekannt



Washington (APA/Reuters) - Führenden Vertretern der US-Sicherheitsbehörden sind nach eigener Aussage keine Versuche der Regierung bekannt, die Ermittlungen der Behörden in der Russland-Affäre zu beeinflussen.

Das sagten Geheimdienstdirektor Dan Coats, der amtierende FBI-Chef Andrew McCabe, NSA-Chef Mike Rogers und der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein am Mittwoch in einer Anhörung des Geheimdienstausschusses im Senat.

Die Abgeordneten wollen klären, ob Russland die Präsidentenwahl im vergangenen Jahr beeinflusste, was die Regierung in Moskau zurückweist. Zudem gibt es ähnliche Ermittlungen der Bundespolizei FBI. Dessen Chef James Comey wurde im Mai überraschend von Präsident Donald Trump gefeuert.

Der Auftritt Comeys am Donnerstag vor dem Ausschuss wird mit Spannung erwartet, auch weil Coats und Rogers am Mittwoch Angaben zu Gesprächen zwischen ihnen und Trump verweigerten. Er könne in einer öffentlichen Sitzung nicht über vertrauliche Informationen sprechen, sagte Coats.

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Ihm sind die Geheimdienste untergeordnet. Er war auf Medienberichte angesprochen worden, nach denen Trump auch ihn anhielt, den früheren Sicherheitsberater Michael Flynn aus der Schusslinie zu nehmen. Trump soll auch von Comey verlangt haben, die FBI-Ermittlungen zu Russland-Verbindungen seiner Wahl-Kampagne einzustellen.




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