Letztes Update am Do, 08.06.2017 10:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unterstützungsbotschaft mit und ohne Kurz



Kiew/Wien (APA) - Der dichte Zeitplan von Außenminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz kommt manchmal etwas durcheinander. So geschehen etwa am Mittwoch bei der Reise nach Kiew. Nach dem tödlichen Unfall eines OSZE-Beobachters in der Ostukraine wollte Kurz als amtierender OSZE-Vorsitzender ein Zeichen der Unterstützung setzen.

Wegen Verspätungen und Verzögerungen bei den Terminen mit Präsident Petro Poroschenko und Außenminister Pawlo Klimkin blieben jedoch für den Besuch bei der OSZE-Mission selbst nur einige Minuten. Das für den Abend geplante Treffen mit dem Missionsleiter Ertugrul Apakan und dem OSZE-Sonderbeauftragten Martin Sajdik konnte wegen eines innenpolitischen Live-Interviews gar nicht stattfinden.

Die Unterstützungsbotschaft für die hoch angesehenen Vermittler überbrachten dann die Mitarbeiter des Außenministers. Die Treffen mit ihm persönlich würden nachgeholt. Außerdem gebe es regelmäßig Austausch und Telefonate, hieß aus dem Büro von Kurz.

~ WEB http://www.osce.org/ ~ APA129 2017-06-08/10:11




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