Letztes Update am Do, 08.06.2017 10:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mountainbike: 29er-Fahrer auch bei Leogang-Weltcup mit Vorteilen



Leogang (APA) - Mit einiger Verzögerung haben die 29-Zoll-Reifen auch im Mountainbike-Downhill-Bereich Einzug gefunden. Die größeren Laufräder bieten vor allem auf Strecken mit lang gezogenen Kurven und schnellen Geraden Vorteile gegenüber den herkömmlichen 27,5er-Reifen. So auch in Leogang, wo am Wochenende die dritte Weltcup-Station auf dem Programm steht.

Im Gegensatz zu einigen Topstars wie Weltcup-Spitzenreiter Greg Minnaar (RSA) können die österreichischen Asse Markus Pekoll und David Trummer noch nicht auf 29er-Bikes zurückgreifen. Dennoch wollen sie auf der Heimstrecke um Top-Ten-Plätze mitkämpfen.

Staatsmeister Pekoll belegte zum Saisonauftakt in Lourdes Rang zwölf, zuletzt in Fort William musste er sich nach Problemen mit Rang 26 zufriedengeben. „Bauchfleck am Freitag, Platten am Samstag in der Quali und Füße unter den Reifen im Finallauf, deshalb bin ich mit Rang 26 am Ende dennoch zufrieden. Jetzt hoffe ich, dass möglichst viele Fans nach Leogang kommen werden, um uns anzufeuern“, meinte der Steirer.

Trummer kam in Schottland aufgrund technischer Probleme erneut nicht ins Ziel. „Zwei Rennen, zweimal ohne Ergebnis, das ist schon frustrierend. Ich hoffe, dass es in Leogang jetzt wieder bergauf geht“, sagte er vor den Auftritten auf der WM-Strecke von 2012 am Samstag (Qualifikation) und Sonntag (Finale/live auf ServusTV).

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.

Bei den Damen geht für Österreich Elke Rabeder an den Start. Die zuletzt wegen einer Schulterverletzung fehlende britische Seriensiegerin Rachel Atherton dürfte wieder fit sein. Im Junioren-Rennen gilt der Österreicher Moritz Ribarich als Anwärter auf einen Spitzenplatz.




Kommentieren