Letztes Update am Do, 08.06.2017 14:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


FARC-Rebellen in Kolumbien gaben rund ein Drittel ihrer Waffen ab



Bogota (APA/AFP) - Die FARC-Rebellen in Kolumbien haben nach eigenen Angaben 30 Prozent ihrer Waffen an UNO-Vertreter übergeben. „Das ist der Anfang vom Ende unserer Entwaffnung“, sagte FARC-Anführer Rodrigo Londono, besser bekannt als „Timoschenko“, am Mittwoch. Die entwaffneten Kämpfer sollen gemäß dem Friedensabkommen mit der kolumbianischen Regierung in das zivile Leben zurückkehren.

Rund 7.000 FARC-Kämpfer sind in 26 Entwaffnungszonen im ganzen Land versammelt. Nach dem ursprünglichen Zeitplan sollten sie ihre Waffen bis zum 1. Mai in UNO-Containern entsorgen, die Waffen sollten dann bis Ende des Monats zerstört werden. Nach Angaben der UNO kam es jedoch zu Verzögerungen bei der Ankunft der Rebellen in den 26 Zonen. Nun soll der Rest der Waffen laut Londono bis zum 20. Juni übergeben werden.

Die Entwaffnung der FARC-Guerilla ist Teil des historischen Friedensabkommens vom vergangenen Jahr. Das nach vierjährigen Verhandlungen besiegelte Abkommen beendete den 53 Jahre dauernden Konflikt zwischen den linksgerichteten „Revolutionären Streitkräften Kolumbiens“ und der Regierung.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA360 2017-06-08/13:59




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