Letztes Update am Do, 08.06.2017 15:13

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Papier/Karton-Verpacker verloren 2016 daheim an Umsatz, Exporte höher



Wien (APA) - Die Papier- und Kartonverpackungsindustrie hat im Vorjahr in Österreich weniger Umsatz gemacht, bei den Exporten aber leicht zulegt. Die Exportquote stieg dadurch auf 73 Prozent, teilte der Branchenverband Propak mit. „Der Export ist weiter eine große Stütze für unseren Industriesektor“, schreibt Propak-Obmann Georg-Dieter Fischer in einer Aussendung.

In Österreich ging der Umsatz um 1,7 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro zurück, im Ausland stieg er um ebenfalls 1,7 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro. Heuer erwartet Fischer weiter einen unberechenbaren und kurzfristigen Markt, die Absatzmenge sollte um ein Prozent steigen. „Massive Steigerungen“ der Preise für Papier und Karton wurden aber die Gewinnmargen unter Druck setzen.

Wie andere Industriezweige auch, pocht Fischer auf „ein modernes Arbeitszeitrecht mit Flexibilisierungsmöglichkeiten, die den heterogenen Anforderungen der Unternehmen gerecht werden“. Inhaltlich sei die Digitalisierung eine große Herausforderung für die Branche. Dafür sei eine entsprechende Ausbildung nötig. Die im Verband Propak organisierten Unternehmen hatten 2016 rund 9.100 Mitarbeiter und bildeten 245 Lehrlinge aus.




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