Letztes Update am Do, 08.06.2017 15:28

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Spitzmaulnashorn tötete Tierforscher in Ruanda



Kigali (APA/dpa) - Nur wenige Wochen nach der Wiedereinführung von Nashörnern im ostafrikanischen Ruanda hat eines der großen Wildtiere einen Forscher getötet. Der Ungar sei im Akagera-Nationalpark im Osten des Landes unterwegs gewesen, um Spitzmaulnashörner zu beobachten, sagte am Donnerstag der Leiter des Parks, Peter Fearnhead. Wie genau es zu dem Tod des Forschers kam, sei noch unklar.

Knapp 20 vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashörner aus Südafrika waren vor einem Monat in Ruanda wiedereingeführt geworden. Der Forscher soll daran maßgeblich beteiligt gewesen sein. In den 70er-Jahren gab es in Ruanda noch dutzende Spitzmaulnashörner in Nationalparks. Wilderei führte jedoch 2007 zu ihrer Ausrottung. Weltweit gibt es nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) weniger als 5.000 Spitzmaulnashörner.




Kommentieren