Letztes Update am Fr, 09.06.2017 14:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UK-Wahl - Sturgeon: Geplante Unabhängigkeit trug zu Verlusten bei



London (APA/dpa) - Pläne für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum in Schottland haben „zweifellos“ zu dem schlechten Ergebnis der Nationalpartei SNP bei der britischen Parlamentswahl beigetragen. Das sagte die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon am Freitag.

Die SNP kommt nach der Wahl vom Donnerstag nur noch auf 35 Sitze. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahr 2015 hatte die Partei noch 56 von 59 möglichen Sitzen in Schottland geholt.

Sturgeons Parteifreund und Amtsvorgänger Alex Salmond musste seinen Parlamentssitz an die Konservativen abgeben. Auch der SNP-Fraktionschef im britischen Parlament, Angus Robertson, verlor sein Mandat.

Sturgeon strebt ein zweites Referendum über Schottlands Unabhängigkeit an. Sie begründet dies mit dem EU-Austritt Großbritanniens, den eine Mehrheit der Schotten abgelehnt hat.




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