Letztes Update am Fr, 09.06.2017 17:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ferienflieger-Deal geplatzt - TUI offen für neue Gespräche über Niki



~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA445 vom 09.06.2017 muss es im Untertitel richtig heißen: „TUIfly-Aufsichtsrat tagt nächste Woche“ (nicht: „TUI-Aufsichtsrat tagt am Montag“). Ebenso muss es im ersten Absatz, erster Satz, richtig lauten: „... kommt nächste Woche der Aufsichtsrat von TUIfly...“ (nicht: „...kommt am Montag der Aufsichtsrat von TUI...“ --------------------------------------------------------------------- ~ Hannover/Berlin/Schwechat (APA/dpa) - Nach dem geplatzten Deal für einen neuen Ferienflieger kommt nächste Woche der Aufsichtsrat von TUIfly wie geplant zusammen. Dabei wird auch der Strategiewechsel des Air-Berlin-Großaktionärs Etihad Thema sein, wie ein TUI-Sprecher am Freitag in Hannover sagte. Einer Wiederauflage von Verhandlungen über Niki ist man im TUI-Konzern nicht abgeneigt.

TUI, Air Berlin und Etihad hatten im Oktober Pläne für eine Fusion von TUIfly mit der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki bekanntgegeben - als wichtiges Element für die Sanierung der Air Berlin. Die Gespräche wurden nun aufgekündigt.

Die TUIfly-Mitarbeiter waren am Donnerstag informiert worden, die neue Entwicklung wirke sich aktuell weder auf die Kunden noch den Flugbetrieb oder die Arbeitsplätze aus.

Konzernvorstand Sebastian Ebel machte nach Angaben aus Unternehmenskreisen klar, der Konzern bleibe weiterhin offen für ein Gemeinschaftsunternehmen. Das schließt auch eine mögliche Wiederaufnahme der Gespräche über Niki nicht aus, da man weiterhin von den Vorteilen des Joint Ventures überzeugt sei.

„Einen zweiten Wunschpartner sehe ich derzeit nicht“, sagte er nach Angaben aus dem Unternehmen auf der Mitarbeiterversammlung. Zudem sei die Zahl möglicher Partner sehr überschaubar.

Etihad habe in den vergangenen Wochen ihr Engagement in Europa neu bewertet, die Verhandlungen seien in den letzten Monaten schleppend verlaufen, Ansprechpartner und externe Berater hätten auf Etihad-Seite oft gewechselt. TUIfly hat bereits über einen so genannten Wetlease-Vertrag 14 Jets samt Besatzungen an Niki ausgeliehen.

~ ISIN DE000TUAG000 GB00B128C026 WEB http://www.tui-group.com/de

http://www.airberlin.com

http://www.flyniki.com ~ APA498 2017-06-09/17:35




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