Letztes Update am Fr, 09.06.2017 17:40

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Rechnungshof-Bericht: Oö. Landesrätin will keine Zentralisierung



Linz (APA) - Die Oö. Landesrätin Christine Haberlander (ÖVP) will die Zuständigkeit für die Kinderbetreuung aller Unter-Sechsjährigen wie vom Oö. Landesrechnungshof vorgeschlagen nicht zentral durch das Land Oberösterreich steuern. Die Zuständigkeit soll bei den Gemeinden bleiben. „Eine Zentralisierung bringt erfahrungsgemäß keine Einsparungen in der Verwaltung“, so Haberlander in einer Aussendung am Freitag.

In Oberösterreich ist das Kindergartenwesen Landessache, die operative Umsetzung wurde den Gemeinden übertragen. Das Finanzierungssystem der Kinderbetreuung gehöre „grundlegend vereinfacht“ und die Verantwortung für alle Unter-Sechsjährigen in einer Hand konzentriert, empfiehlt der Landesrechnungshof in seiner jüngsten Prüfung.

Während Haberlander nichts von einer Zentralisierung der Zuständigkeit beim Land OÖ halte, seien aber die Vorschläge nach einer schlankeren Verwaltung sowie einer Vereinfachung der Finanzierung und eine Verstärkung der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit im Interesse des Landes. Denn es sei „natürlich auch Ziel des Landes OÖ, die Finanzierbarkeit der Kinderbetreuung langfristig abzusichern“, heißt es in der Aussendung.




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