Letztes Update am Fr, 09.06.2017 18:07

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Handelsgericht Wien wirft Uber Wettbewerbsverzerrung vor



Wien/San Francisco (APA) - Das Handelsgericht Wien wirft dem Fahrtenvermittler Uber Wettbewerbsverzerrung vor. Uber arbeitet mit Mietwagenunternehmen, die nicht den Taxitarifen unterliegen. Sie müssten aber laut Gesetz nach jeder Fahrt an die Betriebsstätte zurückkehren. Zwei Taxler wiesen nun aber nach, dass ein Uber-Fahrer mehrere Gäste beförderte, ohne dazwischen zurückzukehren, berichten mehrere Medien.

In einem Zwischenurteil erließ das Handelsgericht Wien daher eine einstweilige Verfügung, wonach dieses Mietwagenunternehmen eine hohe Strafe zahlen muss, sollten die Fahrer noch einmal erwischt werden.

Bis zu einem rechtskräftigen Urteil im Zivilrechtsverfahren werde es zwar noch dauern, der Rechtsanwalt der Kläger, Dieter Heine, glaubt aber, dass bald die nächsten Verfügungen folgen könnten. Denn er habe drei weitere Verfahren (von anderen Taxiunternehmen gegen andere Mietwagenunternehmen) eingebracht, fünf bis zehn seien noch in Vorbereitung. Heine geht davon aus, dass damit sämtliche von Uber vermittelte Fahrten gesetzeswidrig sind.

~ WEB https://www.uber.com/ ~ APA513 2017-06-09/18:03

TT-ePaper gratis testen

Jetzt kostenlos TT-ePaper lesen, das Test-Abo endet nach 4 Wochen automatisch

Schritt 1 / 3

In nur 30 Sekunden gelangen Sie zum kostenlosen Test-Abo.




Kommentieren