Letztes Update am Fr, 09.06.2017 17:07

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


800 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet



Rom (APA) - Vor der libyschen Küste sind am Freitag circa 800 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet worden. Wie die italienische Küstenwache mitteilte, wurden die Flüchtlinge bei acht Einsätzen in Sicherheit gebracht. Sie befanden sich an Bord von zwei Schlauchbooten und von sechs kleinen Schiffen.

Die Rettungseinsätze erfolgten mit Schiffen der Hilfsorganisationen „Save the Children“ und „Ärzte ohne Grenzen“. Die Zahl der Flüchtlinge, die seit Anfang 2017 über das Mittelmeer nach Italien gekommen sind, ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 stark angestiegen. 60.200 Migranten erreichten die italienische Küste seit Jahresbeginn, das sind 25 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016, wie das Innenministerium in Rom mitteilte.

Die meisten 2017 eingetroffenen Migranten stammen aus Nigeria, Bangladesh und Guinea, Cote d‘Ivoire (Elfenbeinküste) und Gambia. Italien versorgt derzeit etwa 180.000 Flüchtlinge in Hotspots und anderen Einrichtungen.




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