Letztes Update am Sa, 10.06.2017 19:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Fußball: ÖFB-Spieler von irischer Kriegsrhetorik 2 - Meinung Prödl



Dublin/Wien (APA) - Auch England-Legionär Sebastian Prödl kann der Kriegsrhetorik von Irlands Teamchef-Assistent Roy Keane wenig abgewinnen. „Er war ein großer Spieler. Ich hoffe, dass er das als Trainer auch wird“, sagte der Innenverteidiger von Watford in einer Pressekonferenz in Dublin. „Die Aussage tangiert uns weder, noch überrascht sie uns. Das ist eben der Spielstil der Iren.“

Intern sei die Kampfansage von Keane nicht spektakulär aufgenommen worden. Auf mehrmalige Nachfrage irischer Journalisten ließ sich Prödl vor dem Hintergrund der 0:1-Heimniederlage gegen Irland im November dann auf Englisch doch noch zu folgender Aussage hinreißen: „Wir haben die erste Schlacht in Wien verloren, aber der Krieg ist noch nicht vorbei.“

Die Nebengeräusche würden das ÖFB-Team nicht berühren, betonte Prödl. „Es ist essenziell für uns, mit etwas nach Hause zu fahren, um in der WM-Qualifikation weiter im Rennen zu bleiben. Es wird ein hartes, anstrengendes Spiel.“ Die Vorbereitung sei aber nicht anders verlaufen als sonst. Das Abschlusstraining am Samstagabend im Aviva Stadium absolvierten alle 23 Kaderspieler.

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