Letztes Update am So, 02.07.2017 11:18

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wohnungsbrände hielten in Oberösterreich Feuerwehren auf Trab



Traun/Scharnstein (APA) - Ein hungriger Nachtschwärmer hat am Sonntag gegen 4.00 Uhr früh in Traun einen Küchenbrand ausgelöst. Der 49-jährige Familienvater war von einer privaten Feier nach Hause gekommen und wollte sich noch etwas zu essen kochen. Der Mann drehte eine Herdplatte auf und schlief daraufhin im Wohnzimmer ein. Seine 50-jährige Frau bemerkte den Rauchgeruch und lief in die lichterloh brennende Küche.

Sie weckte ihren Mann und die beiden 15- und 18-jährigen Söhne, die zu diesem Zeitpunkt in ihren Zimmern schliefen. Die Frau brachte ihre Familie nach draußen und verständigte die Feuerwehr. Das Ehepaar wurde mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus nach Linz gebracht, die beiden Söhne blieben unverletzt. Durch den Brand wurde der gesamte Küchenbereich beschädigt. Die Temperaturen waren so hoch, dass auch der Rahmen einer Terrassentüre schmolz und das Glas aus dem Rahmen fiel.

Wie der Einsatzleiter der Freiwilligen Feuerwehr Traun, Oskar Reitberger, zur APA sagte, habe die Familie unbeschreibliches Glück gehabt. „Die Frau dürfte nur zufällig wach gewesen sein, weil sie offenbar nicht schlafen konnte.“ Da die Küche rückwärtig auf einen Parkplatz ausgerichtet sei, wären wohl auch nicht so schnell Anrainer auf den Brand aufmerksam geworden. „Die Frau hat ihrer Familie wahrscheinlich das Leben gerettet.“ Reitberger verwies darauf, dass Rauchmelder in diesem Falle sofort Alarm geschlagen hätten.

Auch in Viechtwang in der Gemeinde Scharnstein (Bezirk Gmunden) ist in der Nacht auf Sonntag in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Der Brand wurde vermutlich durch eine brennende Kerze im Wohnzimmer ausgelöst. Die Bewohner - eine 30-jährige Frau und ihr 35-jähriger Lebensgefährte - waren nicht zuhause. Erst als sie heim kamen und die Türe öffneten, bemerkten sie den Brandgeruch und den Rauch. Der Mann wollte die Wohnung noch betreten, musste dann aber mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

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