Letztes Update am Mo, 03.07.2017 06:45

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA und China gegen Atomwaffen auf koreanischer Halbinsel



Pjöngjang (APA/dpa) - Im Konflikt mit Nordkorea haben die USA und China ihr Bekenntnis erneuert, keine Atomwaffen auf der koreanischen Halbinsel zu dulden. Trump telefonierte am Sonntagabend (Ortszeit) mit Chinas Präsidenten Xi Jinping, wie das Weiße Haus in Washington mitteilte. Trump habe das Thema der „wachsenden Bedrohung“ durch Nordkoreas Raketenprogramm angesprochen, worauf das gemeinsame Bekenntnis gefolgt sei.

Nordkorea treibt gegen internationalen Widerstand ein Atom- und Raketenprogramm voran. Der Streit mit dem kommunistisch regierten Land gilt als einer der gefährlichsten Konflikte weltweit.

Auch mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe sprach Trump am Sonntagabend über Nordkorea. Beide waren sich einig, auf Pjöngjang „zunehmenden Druck“ ausüben zu wollen, „damit das Regime seinen gefährlichen Kurs ändert“, wie es in einer Mitteilung hieß. Japan und die USA seien bereit, sich gegen jede Handlung und Bedrohung Nordkoreas zu verteidigen.

Trump hatte am Freitag auch öffentlich scharfe Worte an die Führung in Pjöngjang gerichtet. Das „Zeitalter der strategischen Geduld“ mit Nordkorea sei vorüber, sagte er bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in. Dieser Ansatz sei gescheitert.

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