Letztes Update am Mo, 03.07.2017 09:27

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


17 Menschen nach Busunfall in Bayern vermisst - Tote befürchtet



Hof (APA/AFP) - Bei einem schweren Unfall mit einem vollständig ausgebrannten Reisebus auf der Autobahn A9 in Bayern befürchtet die Polizei mehrere Tote. Bei 17 der insgesamt 48 Businsassen sei nach dem Unfall unklar, wo sie sich befinden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag an der Unfallstelle bei Münchberg im Landkreis Hof.

„Wir können nicht ausschließen, dass die 17 es nicht mehr aus dem Bus geschafft haben“, sagte Polizeisprecherin Anne Höfer. 31 Menschen seien verletzt worden, mehrere von ihnen schwer.

Die Polizei versuchte am Unfallort den Verbleib der 17 anderen Insassen zu klären. Der ausgebrannte Bus ist den Angaben der Polizeisprecherin zufolge nur noch ein Gerippe. Experten der Polizei begannen demnach in dem Unfallfahrzeug ihre Arbeiten.

Der Reisebus war Montagfrüh im Stau auf einen vor ihm fahrenden Lkw aufgefahren und danach in Flammen aufgegangen. Der Polizeisprecherin zufolge befanden sich 46 Fahrgäste und zwei Busfahrer in dem Bus.

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Am Unfallort waren zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehren, Polizei und Technischem Hilfswerk im Einsatz. Auch mehrere Rettungshubschrauber waren an Ort und Stelle. Die Autobahn A9 wurde im Bereich der Unfallstelle in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, es entwickelten sich lange Staus.




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