Letztes Update am Mo, 03.07.2017 12:01

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Busunfall in Bayern - Fahrgäste aus Oberlausitz und Raum Dresden



Hof (APA/dpa/AFP) - In dem Reisebus, der Montagfrüh auf der A9 in Oberfranken verunglückt ist, saßen Fahrgäste aus der Oberlausitz und dem Großraum Dresden. Mitarbeiter der Polizeidirektion Dresden bereiteten sich darauf vor, die Angehörigen der Todesopfer zu informieren.

Aus der Oberlausitz kommend, hatte der Bus in der Früh Station am Dresdner Hauptbahnhof gemacht und Reisende aufgenommen. Kurz nach 7.00 Uhr war er bei Münchberg verunglückt.

Nach Angaben der Ermittler sollen Spezialisten der Rechtsmedizin und des deutschen Bundeskriminalamts die Leichen aus dem Bus bergen und identifizieren. Von den insgesamt 48 Businsassen seien 30 in umliegende Krankenhäuser gebracht worden, einige von ihnen seien schwer verletzt.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bestürzt über den schweren Busunfall gezeigt. Sie habe „mit großer Bestürzung“ auf das Unglück reagiert, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Das Mitgefühl gelte den Opfern und ihren Angehörigen. Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle.




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