Letztes Update am Mo, 03.07.2017 17:09

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Große Goldgrube im Ostkongo setzt wegen Kämpfen Betrieb aus



Goma (APA/dpa) - Eine der größten Goldgruben im Osten Kongos hat wegen neuer Kämpfe den Betrieb vorübergehend ausgesetzt; die Mitarbeiter wurden in Sicherheit gebracht. Ein Nachschubkonvoi für die Namoya Mine aus 23 Lastwagen sei ins Kreuzfeuer zwischen den kongolesischen Streitkräften und einer örtlichen Miliz geraten, erklärte der kanadische Minenbetreiber Banro am Montag.

Die Laster eines Subunternehmers würden bisher im Ort Lulimba in der Provinz Süd-Kivu festgehalten, die Fahrer seien aber in Sicherheit.

Banro gehört zu den wenigen großen Bergbauunternehmen, die im krisengeschüttelten Ostkongo aktiv sind. Das Unternehmen fördert in der 2016 eröffneten Grube in der Provinz Maniema nach eigenen Angaben rund 100.000 Unzen Gold pro Jahr. Eine Unze (31,1 Gramm) kostet derzeit etwa 1.226 US-Dollar.




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