Letztes Update am Mo, 03.07.2017 17:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wiener Börse



Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Montag mit fester Tendenz geschlossen. Der ATX stieg 31,51 Punkte oder 1,01 Prozent auf 3.138,17 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sechs Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.132,00 Punkten.

Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York +0,93 Prozent, DAX/Frankfurt +1,21 Prozent, FTSE/London +0,88 Prozent und CAC-40/Paris +1,47 Prozent.

Unterstützung für die Märkte kam laut Marktbeobachtern vom etwas schwächeren Euro sowie von guten Wirtschaftsdaten aus Asien. Aber auch aus der Eurozone kamen erfreuliche Nachrichten: So kommt die Industrie der Eurozone immer besser in Schwung. Ihre Geschäfte legten im Juni so kräftig zu wie seit über sechs Jahren nicht mehr.

Am Nachmittag rückten dann aktuelle US-Daten in den Fokus: Die US-Industrie wächst derzeit so gut wie seit August 2014 nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex kletterte von Mai auf Juni überraschend deutlich um 2,9 auf 57,8 Punkte. Befragte Ökonomen hatten nur mit einem leichten Plus gerechnet.

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Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Bankwerte sowie Titel aus den Sektoren Öl und Gas bzw. Rohstoffe unter den größeren Gewinnern. In Wien zogen voestalpine um 2,60 Prozent auf 41,86 Euro an und OMV verbesserten sich um 1,28 Prozent auf 46,02 Euro. Die Ölpreise konnten zu Wochenbeginn erneut zulegen.

Bei den Bankwerten stiegen Raiffeisen-Papiere 1,90 Prozent auf 22,52 Euro und Erste Group gewannen um 1,57 Prozent auf 34,05 Euro. Unter den Versicherern konnten Vienna Insurance Group ein Kursplus von 2,13 Prozent auf 25,22 Euro einfahren.

Nach den jüngsten Zugewinnen kamen RHI zu Wochenbeginn etwas unter Abgabedruck. Die Titel des Feuerfestkonzerns rutschten 2,85 Prozent auf 31,53 Euro ab.

Schwächer zeigten sich auch Strabag und büßten 0,88 Prozent auf 37,53 Euro ein. Die Diskussion um die Neuordnung der Macht bei dem Baukonzern hat ein Ende. Die Strabag-Kernaktionäre - die Familie Haselsteiner, die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die UNIQA sowie die Rasperia Trading von Oleg Deripaska - haben ihr Recht zur Aufkündigung der Syndikatsvereinbarung nicht ausgeübt. Somit hat sich die Vereinbarung um fünf Jahre bis Ende 2022 verlängert.

~ ISIN AT0000999982 ~ APA436 2017-07-03/17:53




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