Letztes Update am Mi, 05.07.2017 18:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Frankfurter Börse



Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Vor wichtigen Konjunkturdaten hat sich das Auf und Ab am deutschen Aktienmarkt am Mittwoch fortgesetzt. Der DAX schloss mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 12.453,68 Punkten, nachdem er sich zuvor deutlicher der Marke von 12.500 genähert hatte.

Ein wenig Unterstützung lieferte der Euro, der nach seinem Höhenflug der Vorwoche weiter zurückfiel. So kann ein zu starker Euro die Exportaussichten der Unternehmen der Eurozone trüben. Ohne wirkliche Impulse dürfte es für den DAX aber schwer werden, die Hürde von 12.500 Punkten zu überwinden, erklärte Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

Der Index der mittelgroßen Werte MDAX stieg um 0,47 Prozent auf 24.750,19 Zähler. Für den Technologiewerte-Index TecDAX ging es um 0,77 Prozent auf 2.224,21 Punkte nach oben.

Die Anleger blieben angesichts der Spannungen rund um Nordkorea nach dem Test einer Interkontinentalrakete durch das Land grundsätzlich vorsichtig. Sie warten auch auf Signale vom Ölmarkt und dem US-Arbeitsmarkt am morgigen Donnerstag. Zudem steht zur Wochenmitte nach Börsenschluss noch das jüngste Sitzungsprotokoll US-Notenbank auf der Agenda.

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Schwache Ölpreise hatten zuletzt immer wieder die Laune der Anleger getrübt. Die Jobzahlen des Dienstleisters ADP gelten unterdessen als Indikator für den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung zum Wochenschluss. Der Arbeitsmarkt - und hier vor allem die Löhne - sind wichtig für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed.

Adidas-Aktien schnellten nach einer Kaufempfehlung der britischen Bank HSBC an der Spitze des DAX um fast 5 Prozent nach oben. Die Umsatzaussichten des Sportwarenherstellers seien stark und Profitabilitätssteigerungen gut absehbar, schrieb Analyst Erwan Rambourg in einer Studie.

Nach unten ging es hingegen für die Aktien der Autobauer Volkswagen, Daimler und BMW. Im MDAX büßten die Papiere des Stahlkochers Salzgitter 1,37 Prozent ein, nachdem die DZ Bank infolge der zuletzt starken Kursentwicklung ihre Kaufvotum gestrichen hatte.

Klarer Spitzenreiter im Kleinwerteindex SDAX waren die Papiere des Finanzdienstleisters Hypoport mit einem Gewinn von 7,65 Prozent. Nach einer Präsentationsveranstaltung mit dem Vorstandschef blieb Analyst Gerhard Orgonas von der Berenberg Bank den zuletzt etwas schwächelnden Aktien gewogen. Unternehmenschef Ronald Slabke habe sich positiv über den deutschen Hypothekenmarkt und die hauseigene Plattform geäußert.

~ ISIN DE0008469008 ~ APA488 2017-07-05/18:34




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