Letztes Update am Do, 06.07.2017 13:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Heta-Chef Schoenaich-Carolath geht Ende August - Abbau 2020 fertig



Wien/Klagenfurt (APA) - Bei der staatlichen Hypo-Alpe-Adria-Bad Bank Heta geht der Abbau der Altlasten schneller voran, und es soll dabei auch mehr Geld hereinkommen. Die endgültige Abwicklung erledigt dann aber nicht mehr der bisherige Chef: Vorstandschef Sebastian Schoenaich-Carolath will sein Mandat nicht mehr verlängern und scheidet damit jetzt nach gut zwei Jahren per Ende August aus dem Vorstand aus.

Das gab der Heta-Aufsichtsrat am Donnerstag bekannt. Im dreiköpfigen Vorstand wird ab September Alexander Tscherteu als Vorstandssprecher agieren.

Finanzminister Hans-Jörg Schelling und Aufsichtsratschef Michael Mendel unterstrichen, dass der bisherige Abbauerfolg der Heta deutlich über den ursprünglichen Erwartungen liege. In den vergangenen Tagen wurden vorzeitig knapp 6 Mrd. Euro an die Gläubiger ausgeschüttet.

Im Aufsichtsrat gab es heute auch einen neuen Finanzplan: Aus heutiger Sicht geht die Heta davon aus, dass die Verwertung am Ende 9,6 Mrd. Euro hereinbringen wird. Ende 2020 wird im Plan erstmalig ein vollständiger Abbau der Bilanzsumme unterstellt, so dass kein Restportfolio mehr verbleibt, teilte die Gesellschaft mit.

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