Letztes Update am Do, 06.07.2017 20:00

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Merkel und Trump verhandelten „außenpolitische Brennpunkte“



Hamburg/Washington (APA/dpa) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump haben bei ihrem Treffen in Hamburg vor Beginn des G-20-Gipfels zentrale Streitthemen besprochen. Inwieweit sie auch über den Konflikt beim Klimaschutz berieten, teilte die deutsche Bundesregierung am Donnerstagabend nach dem Gespräch nicht mit.

Trump und der russische Präsident Wladimir Putin wollen sich am Freitag erstmals persönlich treffen - ausgerechnet dann, wenn in großer G-20-Runde über den Klimaschutz beraten werden soll. Trump hat den Ausstieg seines Landes aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angekündigt - damit ist eine - wie sonst üblich - einmütig verabschiedete Gipfelerklärung fraglich.

Merkel und Trump hätten sich in einem gut einstündigen Gespräch über einige Themen der G-20-Agenda ausgetauscht, erklärte ein deutscher Regierungssprecher. „Darüber hinaus kamen außenpolitische Brennpunkte zur Sprache wie Nordkorea, die Lage im Mittleren Osten und der Konflikt in der Ostukraine.“

An dem Gespräch nahmen den Angaben zufolge der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel und sein US-Kollege Rex Tillerson sowie Trumps Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner teil. Mit dabei waren auf US-Seite außerdem der Wirtschaftsexperte im Weißen Haus, Gary Cohn, und Finanzminister Steve Mnuchin.

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Ivanka Trump hatte im Frühjahr die Initiative für die Förderung von Frauen in Entwicklungsländern durch Kleinkredite unterstützt. Der von Merkel geförderte geplante internationale Fonds könnte eines der wenigen konkreten Ergebnisse des Gipfels sein.




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