Letztes Update am Do, 06.07.2017 20:24

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Demokraten: Trump muss Putin auf Hackerangriffe ansprechen



Hamburg/Washington/Moskau (APA/dpa) - Mehrere ranghohe Demokraten haben an US-Präsident Donald Trump appelliert, bei seinem ersten Treffen mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin die mutmaßliche Einflussnahme Moskaus auf die US-Wahl anzusprechen. „Präsident Putin hat eine Attacke auf den zentralsten Grundsatz unserer Demokratie angeordnet, unsere Wahl“, heißt es in einem Brief von Oppositionsführer Chuck Schumer und vier weiteren demokratischen Senatoren.

„Es wäre eine schwere Verletzung der Pflichten des Amtes, in das Sie gewählt wurden, das Thema bei Putin nicht anzusprechen“, heißt es darin. Trump und Putin wollten am Freitag am Rande des G-20-Gipfels in Hamburg zu einem Gespräch zusammenkommen. Das Weiße Haus erklärte, dass es dabei an erster Stelle um die Konflikte in Syrien und der Ukraine gehen solle. Ob Trump die mutmaßlich russische Einflussnahme ansprechen wolle, ließen seine Berater offen.

US-Geheimdienste beschuldigen Putin, sich mit Hackerangriffen in den Wahlkampf 2016 eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und dessen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden. FBI und Ausschüsse des Kongresses untersuchen, ob es Absprachen zwischen Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Vertretern Russlands gab.

Die Senatoren warnten vor weiteren Angriffen auf zukünftige Wahlen. Dem russischen Präsidenten müsse zu verstehen gegeben werden, dass dies nie wieder passieren dürfe, hieß es zum Schluss ihres Briefes.

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