Letztes Update am Fr, 07.07.2017 09:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen zur Eröffnung etwas schwächer



Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Freitag im Frühhandel einheitlich mit etwas tieferen Notierungen gezeigt. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.45 Uhr mit minus 0,19 Prozent bei 3.455,56 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,24 Prozent auf 12.351,81 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,18 Prozent auf 7.323,88 Punkte ebenfalls leichter.

Bereits die Vorgaben der Börsen in Asien und den USA fielen mehrheitlich negativ aus. Zudem halten sich viele Anleger im Vorfeld der am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten zurück. Die Marktakteure dürften auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter schauen, denn die Notenbank Fed macht weitere Zinserhöhungen von der Entwicklung der Inflation abhängig.

Am Vormittag rückten aktuelle Wirtschaftsdaten aus Europa in den Fokus: So haben die deutschen Unternehmen ihre Produktion im Mai überraschend kräftig ausgeweitet. Auch die französischen Unternehmen haben ihre Produktion im Mai überraschend stark hochgefahren. Und die Geschäfte der britischen Einzelhändler wuchsen im Juni einer Umfrage zufolge so kräftig wie seit sechs Jahren nicht mehr.

Die Ölpreise tendierten zum Wochenausklang schwächer. Dementsprechend fanden sich Aktien aus dem Öl- und Gassektor in einem Branchenvergleich unter den größten Verlierern. Auch Rohstoffwerte und Titel aus dem Finanzsektor fanden sich auf den Verkaufslisten der Anleger.

Unter den Einzelwerten im Euro-Stoxx-50 gewannen E.ON 1,15 Prozent an Wert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel des Versorgers von 9,60 auf 10,50 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen.

Hingegen büßten Total gut ein Prozent an Wert ein. Unter den Finanzwerten verloren Banco Santander 0,60 Prozent und Intesa SanPaolo gaben um 0,49 Prozent nach.

Carrefour rutschten nach Ergebnisvorlage deutliche 4,66 Prozent ins Minus. Der französische Handelskonzern kann weiter auf gute Geschäfte im Ausland bauen. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 6,1 Prozent auf 21,8 Milliarden Euro zu. Während Carrefour im Ausland um gut 11 Prozent zulegen konnte, belief sich das Plus in der Heimat nur auf 0,8 Prozent. Das Marktumfeld in Frankreich sei weiterhin schwierig und sehr wettbewerbsintensiv, so Carrefour.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA105 2017-07-07/09:52




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