Letztes Update am Fr, 07.07.2017 10:57

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Übersicht über die Filmstarts der Woche



Wien (APA) - Ab 13. Juli:

~ Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner D 2017 110 min Regie: Pepe Danquart Mit: Susanne Wuest, Jessica Schwarz, Pheline Roggan, Juliane Köhler, Christoph Letkowski http://gras-derfilm.de ~ Seit fünf Jahren sind Kathi (Jessica Schwarz) und Felix (Felix Klare) ein Paar, und Kathi fühlt sich vernachlässigt, weil Felix wenig Zeit hat. Dann taucht der Künstler Mathias (Christoph Letkowski) auf - und Kathi stellt ihre Beziehung infrage. „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ von Pepe Danquart ist eine Sommerkomödie, in der irgendwann an der Uhr gedreht wird. Denn was wäre, wenn Kathi gar nicht mit Felix zusammengekommen wäre? Nach dem gleichnamigen Roman von Kerstin Gier. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA173 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Fallen - Engelsnacht USA/H 2016 95 min Regie: Scott Hicks Mit: Lola Kirke, Hermione Corfield, Joely Richardson, Addison Timlin, Juliet Aubrey www.fallen-engelsnacht.at ~ Lucinda, Protagonistin dieses Fantasy-Abenteuers, ist 17 Jahre alt. Wie manch Mädchen ihres Alters muss sich Lucinda zwischen zwei Burschen entscheiden: Da ist zum einen der so gut aussehende wie eher reservierte Daniel Grigori. Und dann gibt es auf Lucindas neuer Schule auch noch Cam, ebenfalls attraktiv und von geheimnisvollem Wesen. Erst nach und nach findet Lucinda heraus, was es mit den beiden Kerlen wirklich auf sich hat. Regisseur Scott Hicks hat in seinen Filmen unter anderem schon von „Schnee, der auf Zedern fällt“ sowie dem Pianisten David Helfgott („Shine - Der Weg ins Licht“) erzählt. „Fallen“ nun basiert auf dem gleichnamigen Jugendroman der US-Amerikanerin Lauren Kate.

~ Zum Verwechseln ähnlich F/B 2016 95 min Regie: Lucien Jean-Baptiste Mit: Aissa Maiga, Vincent Elbaz, Zabou Breitman, Guillaume Faure, Gregoire Bonnet www.zum-verwechseln-aehnlich.de ~ Eigentlich ist alles gut bei Sali und Paul. Zusammen haben die beiden, deren Familien aus dem Senegal stammen, in Paris eine Blumenhandlung eröffnet. Beide wünschen sie sich zudem ein Kind; der Adoptionsantrag aber läuft schon eine Weile. Da klingelt das Telefon doch noch: Der kleine Benjamin sucht neue Eltern. Dass Benjamin von weißer Hautfarbe ist, stört Paul und Sali nicht weiter. Ihr Umfeld aber, darunter die senegalesischen Großeltern, reagiert skeptisch auf die Tatsache, dass farbige Eltern ein weißes Baby haben. Lucien Jean-Baptiste („Triff die Elisabeths!“) schlüpft hier nicht nur in die Hauptrolle des stolzen Vaters, er führte auch Regie.

~ Home Is Here (exklusiv bei „Kino wie noch nie“ und Metro Kinokulturhaus) A/CZ 2016 75 min Regie: Tereza Kotyk Mit: Anna Aström, Stipe Erceg, Petra Buckova, Johannes Gabl, Tobias Steixner, Almut Mölk www.homeishere.at ~ Als die junge Hannah zu ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder ins Olympische Dorf in Innsbruck zurückkehrt, ist ihr die Welt so fremd wie auch vertraut. Bald steigt sie heimlich in Max‘ moderne Villa ein, immer und immer wieder, es wird zum täglichen Ritual. Als Max kleine Veränderungen in seinem Heim bemerkt, lässt er sich auf eine spielerische Kommunikation mit der Einbrecherin ein... „Home Is Here“ von Tereza Kotyk feiert am 13. Juli seine Wien-Premiere bei „Kino wie noch nie“, dem Sommerkino des Filmarchivs Austria, und ist ab 14. Juli täglich im Metro Kinokulturhaus zu sehen.

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Ab 14. Juli:

~ Spider-Man: Homecoming USA 2017 133 min Regie: Jon Watts Mit: Tom Holland, Michael Keaton, Robert Downey Jr., Marisa Tomei, Zendaya, Jon Favreau, Chris Evans www.spidermanhomecoming.de ~ Spider-Man - schon wieder? Ja, Marvel geht das Wagnis ein und bringt die dritte Inkarnation des beliebten Superhelden in gerade mal 15 Jahren auf die große Leinwand. Zum Glück ist dieses „Homecoming“ aber beim Wort zu nehmen und fühlt sich nicht zuletzt dank Hauptdarsteller Tom Holland ziemlich gut an. Witz und Tempo halten sich die Waage, während nicht nur atemberaubende Actionsequenzen den Film in Schwung bringen. Vor allem das tägliche Leben des Teenagers Peter Parker wartet mit etlichen Lachern auf. Aber klar, ohne Bösewicht geht es nicht, weshalb Michael Keaton ran darf und als Vulture einen durchaus nachvollziehbaren, weil in seinem Antrieb glaubwürdigen Halunken spielt. Eine insgesamt gelungene Ergänzung für das schon ziemlich umfangreiche Marvel Cinematic Universe. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA174 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Begabt - Die Gleichung eines Lebens USA 2017 101 min Regie: Marc Webb Mit: Chris Evans, Mckenna Grace, Lindsay Duncan, Jenny Slate, Octavia Spencer www.begabt-derfilm.de; www.giftedmovie.com ~ Frank (Chris Evans) möchte seiner Nichte Mary (Mckenna Grace) nach dem Tod der Mutter ein normales Leben ermöglichen. Leider rechnet das Kind am ersten Schultag bereits komplizierte Quadratwurzeln aus und soll auf eine Schule für Hochbegabte. Frank will das nicht, denn ein Leben unter Erwartungsdruck hat bereits seine begabte Schwester in den Selbstmord getrieben. Dann taucht die ehrgeizige Großmutter (Lindsay Duncan) auf, und die Geschichte scheint sich zu wiederholen. Regisseur Marc Webb („(500) Days of Summer“, „The Amazing Spider-Man“) erzählt den erbitterten Kampf um das Kindeswohl als nuanciertes Familiendrama mit Witz. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA175 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Paris kann warten USA 2016 92 min Regie: Eleanor Coppola Mit: Diane Lane, Alec Baldwin, Arnaud Viard, Cedric Monnet www.pariskannwarten.de ~ Als Dokumentarfilmerin, Ehefrau von Francis Ford Coppola („Der Pate“) und Mutter der Regisseurin Sofia Coppola („Die Verführten“) ist Eleanor Coppola eng mit dem Filmgeschäft verbunden. Mit 81 Jahren gibt die Kalifornierin nun ihr Spielfilmdebüt. In das romantische Roadmovie „Paris kann warten“ fließen eigene Erlebnisse ein. Diane Lane spielt die Ehefrau eines Hollywood-Produzenten (Alec Baldwin), die sich mit einem französischen Geschäftspartner (Arnaud Viard) ihres Mannes auf eine Cabrio-Spritztour von Cannes nach Paris einlässt. Es geht um Landschaften, Leckerbissen, Lebenslust und Liebe. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA176 eine ausführliche Kritik versendet.)

~ Whitney - Can I Be Me GB/USA 2017 105 min Regie: Rudi Dolezal, Nick Broomfield www.whitney-can-i-be-me.at ~ Whitney Houstons Stimme und Karriere waren beispiellos, ihr Lächeln überstrahlte alles. Dennoch waren es Bilder einer Pop-Ikone unter Drogeneinfluss, die Houstons letzte Jahre bestimmten und ein tragisches Ende fürchten ließen. Regisseur Nick Broomfield will jene Schlüsselereignisse ausgemacht haben, die die Abwärtsspirale befeuerten - und identifiziert die dabei zentralen Figuren: Eine Familie, die wegsah, ein Mann, der sie runterzog, und eine Frau, die sie nicht lieben durfte... Herzstück der unautorisierten, nur an der Oberfläche kratzenden Doku sind bisher unveröffentlichte Aufnahmen von Houstons letzter erfolgreicher Welttournee 2009: Die österreichische Musikvideogröße Rudi Dolezal hatte diese für eine nie vollendete Doku gedreht und erhält deshalb hier eine Nennung als Co-Regisseur. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA177 eine ausführliche Kritik versendet.)




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